Staufermedaille für Altverlegerin Karin Abt-Straubinger

22.01.2019


Am Montag, 21. Januar 2019, überreichte der Oberbürgermeister von Stuttgart, Fritz Kuhn, die Staufermedaille an die ehemalige Verlegerin Karin Abt-Straubinger. Diese wurde ihr von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Würdigung ihrer Verdienste um das Gemeinwohl verliehen.

Zur Auszeichnung sagte OB Kuhn: „Die Staufermedaille ist die höchste persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten, die für langjähriges ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwohl verliehen wird. Seit 1992 fördern Sie mit wachsender Intensität nicht nur Künstlerinnen und Künstler oder die Kunst allgemein, sondern ganz besonders das Entstehen von Kunst. Ohne Ihre Förderung hätten viele Künstler ihre Projekte nicht durchführen können.“ Der Oberbürgermeister fasste zusammen: „Wer Künstler und die Kunst fördert und unterstützt, macht sich um das Gemeinwohl verdient.“

Mit der Kunstförderung begann Karin Abt-Straubinger im Jahr 1992, indem sie Künstlern die Gestaltung der Titelseiten der von ihr verlegten Telefonbücher überließ. 2005 führte ihr zunehmendes Interesse, die Begeisterung für die Kunst und der Umgang mit Künstlern zur Gründung der Galerie „ABTART“. Als sie 2007 den Verlag Richard Straubinger verkaufte, ließ sie auf dem Gelände ihres Elternhauses den Neubau dieser Galerie errichten.

Mit dem Galerieneubau initiierte Abt-Straubinger außerdem die Abt-Straubinger Stiftung. Seit 2008 vergibt die Stiftung, die zu den größten Kunststiftungen in Baden-Württemberg zählt, Fördergelder für Projekte der Bildenden Kunst. Neben ihrer Galerie- und Stiftungsarbeit ist die Altverlegerin Mitglied in verschiedenen Kunstvereinen und wurde außerdem in verschiedene Kunstjurys berufen.

Quelle: www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/667205